Warum du zu Corona Zeiten unbedingt Angst und Stress vermeiden solltest

Aktualisiert: 29. Aug 2020




Angst und Stress vermeiden? Wie soll das gehen? Gerade die große Unsicherheit durch die Corona Pandemie verstärkt doch Ängste und Stress, sagst du dir jetzt wahrscheinlich. Und natürlich hast du Recht!

Wusstest du, dass wir 2 Schutz-Systeme haben?

Das Ganze hat mit unseren 2 Schutz-Systemen zu tun. Da ist einmal das Immunsystem, das deinen Körper gegen Eindringlinge wie den Corona-Virus verteidigt. Wir haben aber auch noch ein zweites System, das uns beschützt:

die Stress-Reaktion (Fight oder flight). Das klingt jetzt erstmal sehr merkwürdig. Aber die Stress-Reaktion ist im ursprünglichen Sinn wirklich ein Schutzmechanismus des Körpers. Stell dir zwei Höhlenmenschen vor, die beide Spuren eines Säbelzahntigers sehen. Bei dem einen setzt sofort die Stress-Reaktion ein. Durch den Schreck und seine Angst wegen der Säbelzahntigerspuren schüttet sein Körper Hormone wie Adrenalin und Cortisol aus. Dadurch macht der Körper sich für den Kampf oder das Wegrennen (fight oder flight) bereit. Wir nehmen jetzt mal an, dieser Höhlenmensch entscheidet sich fürs Wegrennen und bringt sich in einer Höhle in Sicherheit. Der andere Höhlenmensch ist dagegen viel sorgloser und lässt sich durch die Säbelzahntigerspuren nicht einschüchtern. Vielleicht hat er Glück und der Säbelzahntiger kommt gar nicht in seine Nähe oder vielleicht ist das Tier auch schon satt. Andererseits könnte den Höhlenmenschen sein Mangel an Vorsicht auch sein Leben kosten. Mit ziemlicher Sicherheit ist eher der erste Höhlenmensch dein Vorfahre. Diese Stress-Reaktion hat also in der Vergangenheit Menschen geholfen zu überleben.

Welches Schutz-System bekommt am meisten Energie?

Beide Schutzsysteme – das Immunsystem und die Stress-Reaktion – benötigen viel Energie. Angenommen ein Höhlenmensch ist gesundheitlich sehr angeschlagen, weshalb sein Immunsystem auf Hochtouren läuft. Diesem Höhlenmenschen begegnet nun ein Säbelzahntiger. Also wird jetzt das zweite Schutz-System die Stress-Reaktion aktiv. Die interessante Frage ist: Wie viel Prozent der Energie bekommt jedes System? Vielleicht magst du ja mal raten. Ich habe übrigens falsch geraten, als ich das alles zum ersten Mal gehört habe. Also es ist wirklich so, dass die Energie vom Immunsystem abgezogen wird und zu 100% der Stress-Reaktion zu Gute kommt. Eigentlich ist das ja auch logisch. Wenn der Höhlenmensch durch den Säbelzahntiger stirbt, hilft es ihm gar nichts, dass sein Immunsystem z.B. 50% der verfügbaren Energie bekommen hat. Denn das Problem mit der Grippe löst sich von selbst, wenn der Säbelzahntiger ihn erwischt.



Was haben Organtransplantationen damit zu tun?

Vor ein paar Monaten habe ich einen interessanten Beitrag des amerikanische Wissenschaftler Dr. Bruce Lipton, der sich unter anderem mit Epigenetik befasst, auf YouTube gesehen. Dabei berichtete Dr. Lipton, dass Patienten nach einer Organtransplantation Stresshormone verabreicht bekommen. Diese Stresshormone unterdrücken dann das Immunsystem. Das ist auch gut so, denn sonst würde das Immunsystem das neue, transplantierte Organ angreifen und abstoßen.


Kannst du das Puzzle schon zusammensetzen?

Jetzt haben wir alle Puzzleteile. Wenn wir Angst haben oder gestresst sind, wird unsere Schutz-System Stress-Reaktion aktiv. Unser Körper schüttet Stresshormone aus wie z.B. Adrenalin und Cortisol. Diese Hormone bereiten unseren Körper auf Flucht oder Kampf vor. Dafür versorgt der Körper dieses Schutz-System mit 100% der zur Verfügung stehenden Energie. Gleichzeitig wird das Immunsystem abgeschaltet. Das alles macht ja auch Sinn, wenn du einer wirklichen Gefahr wie einem wilden Hund entkommen musst. Allerdings können Gedanken allein auch schon Gefühle von Angst und Stress hervorrufen und damit auch die Stress-Reaktion anschalten. Passiert dies zu „normalen“ Zeiten, so ist das unangenehm und dieser Stress und diese Ängste können uns krank machen. Passiert das aber zu Zeiten einer Corona Pandemie, so sind die Auswirkungen viel gefährlicher!

Was kannst du tun?

Am besten ist es, du machst dir so wenig Sorgen wie möglich. Natürlich solltest du unbedingt weiterhin die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten.

Es gibt aber auch einige Maßnahmen, die dir helfen können, Stress und Ängste besser in den Griff zu bekommen.

Beschränke deinen Kontakt mit negativen Nachrichten.

Bewege dich viel und mach Sport, damit dein Körper die Stresshormone so schnell wie möglich abbauen kann.

Mach Entspannungsübungen, Yoga, Meditation oder Selbsthypnose. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass dich all diese Methoden effektiv vor Stress und Ängsten schützen können. Außerdem helfen sie deinem Körper schnell aus dem Stress-Modus in den Entspannungs-Modus überzuwechseln.

All diese Methoden können dir helfen, dein Immunsystem zu stärken, indem du die Stress-Reaktion ausschaltest. Und das ist außer dem Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln das Beste, was du tun kannst, um so heil wie möglich durch diese Corona Pandemie zu kommen.

Wenn du gerne noch ein bisschen Unterstützung dabei hättest, buche mein KOSTENFREIES BERATUNGSGESPRÄCH. Dann können wir sehen, ob und wie ich dir helfen kann.

Bleib gesund, entspannt und positiv. ☺☺☺


Kontakt

Bei Interesse, Fragen oder für ein kostenfreies Beratungsgespräch 

schreiben Sie mir bitte eine E-Mail oder rufen Sie mich an.

Ich freue mich über eine Nachricht von Ihnen!

BRITT OLDFIELD

Praxis für heilkundliche Psychotherapie,integratives Coaching und Hypnose

Espenstraße 10c
82291 Mammendorf

08145 - 417 9871
mail@brittoldfield.com

  • Facebook
  • Instagram

BRITT OLDFIELD  Praxis für heilkundliche Psychotherapie, integratives Coaching und Hypnose

Impressum Datenschutz